01

Die Anfrage auffangen

Eine Anfrage kann über dein Formular, per E-Mail oder im Gespräch entstehen. Halte sie anschließend an einem festen Ort fest. So geht eine interessante Geschichte nicht zwischen mehreren Postfächern verloren.

Für den Anfang reichen Name, Kontakt, Termin, Ort und ein kurzer Satz zu den Wünschen. Notiere außerdem, was du als Nächstes tun möchtest. „Antworten“ ist noch ungenau; „Verfügbarkeit prüfen und zwei Gesprächstermine vorschlagen“ lässt sich direkt erledigen.

Ein kleiner, hilfreicher Standard

Jede neue Anfrage bekommt einen nächsten Schritt und einen Termin dafür. Das ist dein roter Faden, auch wenn ein Shootingtag dazwischenkommt.

02

Erwartungen gemeinsam klären

Das erste Gespräch ist mehr als eine Gelegenheit, ein Paket zu erklären. Frage, was den Menschen an den Bildern wichtig ist, wie sie den Tag erleben möchten und wo sie noch unsicher sind. Fasse die wesentlichen Punkte anschließend kurz zusammen.

Erstelle dein Angebot auf dieser Grundlage. Vereinbarte Leistungen, zeitlicher Rahmen und weitere Schritte sollten zum besprochenen Auftrag passen. Bewahre die aktuelle Fassung zusammen mit den Gesprächsnotizen auf, damit du später nicht rekonstruieren musst, was gemeint war.

03

Aus einer Zusage einen Ablauf machen

Nach der Zusage beginnt die Vorbereitung. Halte fest, welche Dokumente, Informationen und Termine noch fehlen. Trenne dabei Aufgaben, die du erledigst, von Informationen, auf die du wartest.

  • Welche Angaben brauchst du für die Vorbereitung?
  • Wann besprecht ihr den endgültigen Ablauf?
  • Welche vereinbarten Unterlagen oder Zahlungen stehen noch aus?
  • Wer ist am Shootingtag deine Kontaktperson?

Eine Vorlage für diesen Ablauf spart dir das wiederholte Aufschreiben. Passe sie trotzdem an den jeweiligen Auftrag an. Ein Paarshooting braucht eine andere Vorbereitung als eine ganztägige Hochzeit.

04

Am Tag selbst präsent bleiben

Verdichte deine Vorbereitung zu einer kurzen Übersicht: Zeiten, Orte, Kontakte und die wenigen Wünsche, die du unbedingt im Blick behalten möchtest. Lange Gesprächsverläufe sind dafür selten die beste Form.

Plane Übergänge und Puffer mit ein. Wenn sich etwas verschiebt, hilft eine klare Priorität: Was ist für die Kunden wichtig, was ist zeitgebunden und was kann warten? Einen passenden Ausgangspunkt findest du in unserem Leitfaden für den Hochzeitstag.

05

Die Übergabe genauso bewusst gestalten

Der Auftrag endet nicht mit dem letzten Foto. Vereinbare einen realistischen Übergaberahmen und halte ihn beim Projekt fest. Falls sich etwas ändert, gib deinen Kunden rechtzeitig eine persönliche Nachricht.

Bei der Bildübergabe gehören Link, Zugang und eine kurze Erklärung zusammen. Prüfe die Galerie selbst, bevor du die Nachricht versendest. Schließe danach offene Aufgaben und die vereinbarten Rechnungsschritte ab. Ein persönliches Dankeschön gibt der Zusammenarbeit einen schönen Abschluss.

06

Den Ablauf in Aamoros zusammenführen

Die Idee hinter Aamoros ist, Kunden, Projekte, Dokumente und Galerien im selben Zusammenhang zu halten. In der interaktiven Workflow-Vorschau kannst du diese vier Phasen durchspielen.

Für die begleitete Beta wählen wir gemeinsam einen passenden Auftrag aus. Dann lässt sich im echten Ablauf prüfen, welche Schritte leichter werden und wo noch etwas fehlt. Du musst dafür nicht sofort dein gesamtes Studio umstellen.